Nach einigen Tagen in einem Integrationszentrum bis ich um einige Erkenntnisse bereichert.
Meine eigene Migrationserfahrung kann ich nur als Friede-Freude-Eierkuchen beschreiben, denn sie hatte nicht mit Verlust oder Verzweiflung zu tun.
Nichts desto trotz spüre ich einen enormen Respekt für alle Menschen die fliehen mussten um zu entkommen.
Vor allem jetzt, wo die rechte Szene in Szene gesetzt worden ist müssen wir alle eines im Kopf behalten:
Homo Sapiens war ein Migrant.
Postbabylon blogt auf Deutsch: hier findest du so Einiges: Kültürkebabrezepte, gefährliches Halbwissen, Berichte aus der Migration einer Zypresse und garantiert auch Artikelendungen Fehler
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Dienstag, 29. November 2011
Bäume VS Wald
Ich habe ein Versprechen an Neuseeland gegeben, hier über meinen Fortschritt in Sachen Promotion zu schreiben.
Hmm, ich denke mir gerade Fortschritt ist vermutlich das falsche Wort. Es ist positiv konottiert, über positiven Fortschritt kann ich nicht berichten. Jedenfalls jetzt noch nicht.
7 Jahre war ich weg von der Uni, 7 Jahre land habe ich gearbeitet im Schoß meiner Confort Zone im Dienst der Money maker machine.
Und jetzt versuche ich auf höchst wissenschaftlichem Niveau zu forschen. Es ist nicht einfach. Der Prof hat vorgestern meine gesamte Gliederung verunstaltet und das traurige ist, er hat mit allem recht. Warum kann ich es nicht sehen?
Ich sehe nur Bäume: Buchen und Fichten größtenteils, hier und da mal ein Olivenbaum, aber der Wald bleibt unsichtbar.
Dazu kommt die Unsicherheit ob ich es wirklich kann, ob ich es schaffe. Je mehr ich zweifele desto weniger kann ich denken.
Ein Teufelskreis, denn beim konstruktiven Denken (von Schreiben kann noch nicht die Rede sein) verringern sich die Zweifeln.
Vielleicht sind es einfach die November Blues, oder aber auch das kalte Wasser in dem ich gesprungen bin.
Ich nehme heute einen Tag frei. Werde nicht versuchen, so zweifelverseucht wie ich bin zu denken. Ich werde triviales machen: aufräumen, waschen. Ja das werde ich.
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dr me,
Wohin des Weges
Samstag, 26. November 2011
Die Prostitution des Sternekochs
Alfons Schubeck, Sternekoch und Gesundheitsprediger schmückt die neue Mac Donalds Werbung. Ich war regelrecht schockiert als ich ihn fröhlich mit einem Colabecher wedeln sah.
Wie weit kann man denn überhaupt gehen? Die gesunde Ernährung predigen und dann für das ungesündeste Essen überhaupt Werbung machen? 1880 kcal hat ein Mac-Menü, also den kompletten Tageskalorienbedarf des Otto-Normaverbrauchers –dafür plädiert Schubeck?
Da kann noch weiteres dazu kommen, Stichworte Tierhaltung, nachhaltige Landwirtschaft und und und…
Schubeck, die neue fleischgewordene Mogelpackung: soll der unaufgeklärte Konsument Mäckes jetzt auch noch als feine Kost sehen?
Schubeck, die neue fleischgewordene Mogelpackung: soll der unaufgeklärte Konsument Mäckes jetzt auch noch als feine Kost sehen?
Ich verstehe es wenn die olle Heidi ihr Gesicht an Mäckes verkauft, schließlich lebt sie von Werbung, aber hat es wirklich ein Sternekoch so bitter nötig?
Die Schubeck-Marke endgültig kaputt.
Die Schubeck-Marke endgültig kaputt.
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